heute das thema: "fahren auf der autobahn"
es regnet. es regnet so sehr, dass man keine 20m weit schauen und schneller als 30km/h kriechen kann. der scheibenwischer ist nicht mehr in der lage, die wassermasse auf der scheibe zu bewältigen. und trotzdem gibt es fahrer, die meinen, sie könnten weiterhin mit zum teil mehr als 100 sachen an einem vorbeirasen.
diese spezies gehört eindeutig zu der kategorie "halsbrecherische, selten dämliche und bekloppte raser"! sie gefährenden nicht nur sich, sondern auch alle anderen, die vorsichtig sind, denn selbst ein bwm, audi, porsche, mercedes oder, oder, oder, ist nicht davor gefeit, durch das sog. aquaplaning ins schliddern zu geraten.
wer einmal, wie z.b. meine wenigkeit, einen schleuderkurs absolviert hat oder selbst einmal in die situation kam, der weiß, wie das auto auf spiegelglatter fahrbahn ausbricht und wild, nicht mehr kontrollierbar herum schleudert. man ist kaum noch in der lage, dagegen anzusteuern und wünscht sich in diesem moment des schleuderns einfach nur noch einen schleudersitz! ;o)
also, wer meint, er müsste bei einem solchen wolkenbruch den großen macker markieren, dem zeige ich ohne wenn und aber den stinkefinger oder den vogel...hinterher. man kann nur hoffen, sich niemals in der nähe einer solchen situation zu befinden!
komme ich nun zu den dreispurigen autobahnabschnitten.
früher fühlte ich mich unsicher, die spuren zu wechseln, denn man muss nicht nur auf die fahrer auf der zweiten, sondern auch auf der dritten fahrbahn achten. beachte: wie viele fahrer schauen nicht einmal in den rückspiegel oder machen den schulterblick, wenn sie einen fahrbahnwechsel vornehmen und ausscheren?! am schlimmsten ist es, wenn dann auch noch schlichtweg vergessen wird, den blinker zu setzen...
heute fühle ich mich recht wohl auf drei spuren zu fahren, es ist alles eine frage der gewohnheit. mittlerweile benutze ich diese abschnitte sogar noch lieber, da man eine höhere chance hat, schneller voran zu kommen. :O) allerdings bin ich danach ziemlich kaputt, verspannt und genervt.
genervt bin ich ebenfalls von der art fahrer, die, obwohl die rechte spur komplett leer ist, weiterhin in der mitte vorsichhintuckert! diese leute (ob omma, oppa, familienvater oder studentin) haben vermutlich nie geschnallt, wie das prinzip der drei spuren funktioniert - so zumindest nicht! sie gefährden ebenso die restlichen verkehrsteilnehmer, wie die unvernünftigen raser. merke: ist die rechte spur frei, nutze ich diese!
ein gefühl der angst überkommt mich, sobald ich einen wagen keine 5m hinter mir habe, der lichthupend und / oder links blinkend mir andeutet, ich solle doch ganz fix die mittlere fahrbahn nutzen - dabei kachel ich selbst schon. solche leute halten nichts von (m)einem sicherheitsabstand. diesen leuten zeige ich nur, wie meine warnblinkanlage funktioniert (eine gute abschreckung!) und schere, erst wenn es möglich ist und ich lust dazu habe, gaaanz langsam rüber. ich sehe einfach nicht ein, dass manche meinen, sie hätten die vorfahrt durch den kauf ihres autos mitgepachtet! so nicht. nicht mit mir. und erst recht nicht auf diese bedrängende und gefährliche art und weise!
was lernen wir daraus? immer augen auf im autobahnverkehr, seid achtsam, fahrt vorsichtig und fühlt euch nie, nie, nie sicher: ihr mögt vielleicht gut und vorausschauend fahren, aber bei den restlichen fahrern kann man sich dessen leider niemals sicher sein!
in diesem sinne: gute fahrt!

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